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Die Erfahrung von Liebe in einer tiefen und längeren Beziehung ist eine der wertvollsten und schönsten Erfahrungen im Leben. Dennoch sind wir mit dem Wissen, wie man liebt, nicht auf die Welt gekommen. Liebe ist eine Kunst, die erlernt werden will. Die meisten von uns tragen tiefe Wunden in sich, welche unsere Bemühungen, Liebe zu kreieren und lebendig zu halten, sabotieren können. Wir bilden die Grundlage für Liebe, indem wir lernen, diese Wunden in uns zu verstehen, anzunehmen und zu transformieren. Dabei entdecken wir unsere Essenz neu – unsere natürliche Lebendigkeit, Freude, Liebesfähigkeit und Stille. Dies ist der Fokus der Learning Love Arbeit nach Krishnananda und Amana Trobe. Learning Love Wochenendseminare Diese Seminare richtet sich sowohl an TeilnehmerInnen, welche bereits Seminare bei Krishnananda und Amana besucht haben und ihren Prozess an einem Wochenende vertiefen möchten, wie auch an Menschen, die die Learning Love Arbeit neu kennen lernen wollen. Es eignet sich für Singles wie auch für Paare.
Unbewusste Erwartungen tragen wesentlich dazu bei, die emotionalen Dramen in unseren Beziehungen in Gang zu halten und den Liebesfluss zu blockieren. Bei genauem Hinschauen können wir entdecken, dass wir eine ganze Menge Erwartungen mit uns herumtragen. Wir erwarten von andern, dass sie unsere Bedürfnisse erfüllen sollen. Und besonders in nahen Beziehungen spannen wir den Partner bzw. die Partnerin dafür ein, unsere Ängste zu besänftigen und die Bedürftigkeit unseres inneren Kindes zu stillen. So manövrieren wir uns immer wieder in Frustration und Enttäuschung. Wir können lernen, aus der Position des inneren Beobachters mit Mitgefühl und Verständnis auf unsere Erwartungen zu schauen und sie als Ausdruck des verletzten Kindes zu erkennen. Auf diese Weise wird das sorgsame Aufdecken unserer Erwartungen zu einem machtvollen Werkzeug, um mit unserer Verletzlichkeit und unseren wirklichen Bedürfnissen in Kontakt zu kommen. Indem wir sie nach und nach akzeptieren lernen und Verantwortung für sie übernehmen, entsteht Raum für Vertrauen und inneren und äusseren Frieden – die Basis für einen respekt- und liebevollen Umgang in unseren Beziehungen. Wir arbeiten mit Sharingrunden, Partnerübungen, geführten stillen und aktiven Meditationen und benutzen Bewegung und Tanz zur Vertiefung der Erfahrung. Beginn: Freitagabend, 2. März 2012, 19 Uhr mit dem Abendessen Kursort: Waldhaus Zentrum Lützelflüh, www.waldhaus.ch
Scham ist das lähmende Gefühl, unzulänglich und minderwertig zu sein und «es nicht richtig zu machen». Oft braucht es nur eine leichte Kritik oder Zurückweisung oder die blosse Anwesenheit eines Menschen, mit dem wir uns vergleichen, und schon finden wir uns im tranceartigen Zustand der Scham wieder. Dann fühlen wir uns energie- und mutlos, abgeschnitten von der inneren Kraft und getrennt von der vertrauensvollen Mitte unseres Wesens. In solchen Momenten sorgen wir nicht für unsere Grenzen und tun alles Erdenkliche, um Aufmerksamkeit und Zuwendung von anderen zu bekommen. Vielleicht ziehen wir uns auch zurück aus dem Gefühl heraus, nichts zu geben zu haben. Oder wir flüchten uns in Süchte und nehmen bestimmte Rollen an, um dem äusserst unangenehmen Gefühl von Wertlosigkeit nicht ausgeliefert zu sein. In diesem Workshop erforschen wir mit Verständnis und Mitgefühl das Selbstbild, auf dem unsere Scham gründet und wie diese sich in unserem Leben auswirkt. Im Erkennen, dass Scham in unserer Vergangenheit wurzelt, können wir uns dem verwundeten Teil in uns zuwenden. Wir lernen uns allmählich aus der Identifikation mit ihm zu lösen und einen gesunden inneren Abstand zu bekommen. Dieses Bewusstsein und der Mut, unserem Herzen zu folgen, helfen uns, immer wieder aus der Schamtrance aufzuwachen und uns mit unserer Würde, Einzigartigkeit und unserem Selbstvertrauen zu verbinden. Mit Tanz und Bewegung vertiefen wir die Erfahrung und bringen unsere Lebensenergie in Fluss. Beginn: Freitagabend, 31. August 2012, 19 Uhr mit dem Abendessen Kursort: Waldhaus Zentrum Lützelflüh, www.waldhaus.ch |
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